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Mit modernen Fliesen das Zuhause verschönern (Hansebau 2014)


27.01.2014


Fliesen stellen einen beliebten Klassiker im Badezimmer dar. Aktuell erfreuen sich gerade Fliesen in Holzoptik besonderer Beliebtheit. Fliesen im Wohnbereich sind unter anderem auch deshalb gern gesehen, da sie mehrere Jahrzehnte unbeschadet überstehen können.

Gerade im Badezimmer sind Fliesen sehr gern gesehen, denn sie lassen sich bequem und einfach ohne großen Aufwand reinigen. So finden sich die Fliesen im Bad in sehr vielen Fällen nicht nur an den Duschwänden, sondern auch im Bereich des Fußbodens.

Beschaffenheit des Materials für Badfliesen

Für die Herstellung von Fliesen kommen in der Hauptsache natürliche Materialien wie zum Beispiel Feldspat, Kaolin, Kreide, Talkum, Ton oder Quarz in Frage. Wandfliesen aus den Gegenden von England, Griechenland, Tschechien oder der Türkei aus Kaolintonen eignen sich ganz besonders für das Badezimmer. Im gebrannten Zustand entstehen daraus Scherben von reinweißer Färbung. Auf dieser Oberfläche wirken die Glasuren im Wesentlichen gleichmäßiger und sorgen für eine perfekte Optik. Sehr im Trend liegen im Moment neben Fliesen in Holzoptik auch solche im XXL-Format. Diese verursachen beim Verlegen weniger Fugen, was den Vorteil hat, dass auch die eventuell entstehenden Schäden in Grenzen gehalten werden können. Fliesen für die Wände im Badezimmer bestehen in aller Regel aus Steingut. Die klassischen Wandfliesen bestehen oftmals aus Steingut, dieses Material ist recht porös und daher nicht für den äußeren Bereich geeignet. Im Außenbereich haben Fliesen aus Steingut den Nachteil, dass sie ein zu großes Maß an Wasser aufnehmen und daher im Winter durch den Frosteinbruch zerspringen würden. Im Badezimmer allerdings besteht dieses Problem dank der glasierten Oberfläche der Fliesen nicht. Steingutfliesen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie vom Gewicht her leichter als Steinzeug Fliesen sind. Für bestimmte Wandkonstruktionen ist dies von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus können Fliesen aus Steingut während des Verlegens leichter zugeschnitten werden. Sie eignen sich daher auch perfekt für besondere Glasur- und Dekoreffekte.

Steinzeug Fliesen beliebt als Bodenfliesen

Steinzeug- respektive Feinsteinzeug-Fliesen finden insbesondere ihren Einsatz als Bodenbeläge. Steinzeug besteht aus Keramik, die weniger Wasser aufnimmt als Steingut. Aus diesem Grunde finden Fliesen aus Steinzeug neben ihrem Einsatz in Innenräumen auch ganz besonders für den Außenbereich ihre Verwendung. Für den äußeren Bereich sollte darauf geachtet werden, dass von Grund auf ausschließlich Fliesen zum Einsatz kommen, welche von Hersteller als frostsicher oder frostbeständig kenntlich gemacht worden sind. Kommen glasierte Fliesen aus Steinzeug zum Einsatz, ist unbedingt auf die Beständigkeit der Fliesen Wert zu legen. Untergliedert wird diese in fünf unterschiedliche Abriebgruppen. Bei der Verwendung in Schlaf- und Wohnzimmern genügt die Abriebgruppe drei. Andere Wohnbereiche sollten mit Steinzeug-Fliesen der Abriebgruppe vier oder höher versehen werden, da hier die Beanspruchung demzufolge höher ist. Wer sein Bad in eine kleine Wellness-Oase umwandeln möchte, kann sich eine mediterrane Atmosphäre mit Hilfe von Fliesen aus Terrakotta zaubern. Diese Badfliesen werden bei recht niedrigen Temperaturen aus gelblichen respektive rötlichen Ton gebrannt. Solche Fliesen aus Terrakotta gibt es für Innenräume wie auch für den äußeren Bereich. Für den Einsatz im Bad macht sich eine Imprägnierung der Fliesen erforderlich, ansonsten könnte Fett und Schmutz eindringen.

Rutschfeste Fliesen im Badezimmer

Der Aspekt der Sicherheit im Badezimmer ist von größter Wichtigkeit. Innerhalb Deutschland ist die Zahl der Menschen, die pro Jahr in ihrem Bad verunglücken, beträchtlich hoch. Gehäuft treten Unfälle durch das Ausrutschen auf feuchten, glatten Fliesen um die Badewanne herum und in der Dusche auf. Hier sind wiederum kleinere Fliesen mit einem sehr hohen Anteil an Fugen besser geeignet. Gerade für begehbare und ebene Duschen macht sich der Einsatz von rutschhemmenden Fliesen erforderlich. Diese Rutschhemmung kann durch ein unterschiedlich starkes Profil oder einer Aufrauhung der Oberfläche der Fliesen erreicht werden. Dieses hat dann jedoch den Nachteil, dass sich die Fliesen wesentlich schwieriger reinigen lassen. Unterschieden werden Fliesen, die über eine rutschhemmende Wirkung verfügen, in die Klassen R 9 bis R 13. Pflicht sind diese allerdings ausschließlich im gewerblichen Bereich. Für das private Badezimmer werden keramische Fliesen mit einem rutschhemmenden Profil nach der Klasse R 9 empfohlen. Bei einer begehbaren Dusche ist auch eine höhere Klasse, wie beispielsweise die Klasse R 10, sinnvoll. Besonders viel Sinn machen Bodenfliesen im Bad in Kombination mit einer vorhandenen Fußbodenheizung. Denn an den nackten Füßen hat der Badbenutzer sehr oft ein kaltes Gefühl durch die Fliesen. Da keramische Fliesen über eine ganz besondere Fähigkeit der Leitung und Speicherung von aufgenommener Wärme verfügen, ist eine Fußbodenheizung im Badezimmer ganz besonders sinnvoll. Des Weiteren verbraucht die Fußbodenheizung dank der guten Wärmeleitung nur wenig Energie.


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